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Jugger: Der Film
Titel: Jugger: Kampf der Besten (the Blood of Heroes)
Der "Stein"-Rundenzähler Im Film zieht eine Mannschaft durch eine Wüstenei von Dorf zu Dorf und tritt gegen die lokalen Mannschaften im Kampf um einen Hundeschädel an - und dabei geht es zur Sache, denn die Spieler sind mit Ausnahme des Qwik [sic] mit schweren Schlägern versehen, und mit denen hauen sie sich gegenseitig ganz ordentlich auf die Glocke.
Der kuriose Schrankträger Wie David Peoples - im Übrigen ein erfrischend freundlicher und hilfsbereiter Mensch - sagte: "I definitely didn't want it to be martial arts, martial arts always looks baletic and graceful [...] I very much wanted this a game of courage and endurance rather than a game entirely of skill." So lebt der Film ganz und gar für und von dieser martialischen Sportart, aus der das - harmlose - heutige Jugger hervorgegangen ist. Auf Deutsch ist dieser Film in einer FSK 16-Fassung zu sehen. Vergleicht man diese Fassung mit der ungeschnittenen Version, so bekommt man längere Spiel- respektive Kampfszenen zu sehen, deren erhöhter Brutalitätsgehalt allerdings hinter den neueren Filmen weit zurücksteht (kaum einen hartgesottenen Kinogänger wird noch das Ausspucken eines abgebissenen Ohrläppchens erschüttern).
Wichtiger
sind die Dialoge, die der Schere zum Opfer gefallen sind, und nicht zuletzt zwei
Szenen, von denen mindestens eine als Schlüsselszene zu werten ist: Zum einen
die Kontrolle durch motorisierte "Zöllner" der Nine Cities (Abbildung rechts), zum anderen - nichts
weniger als der Schluß. Der nämlich fehlt in der FSK 16-Fassung ganz. Hier
bricht der Film abrupt ab, dort wird das Schicksal der Hauptfigur Sallow
gezeigt. Und was die Gewalthaltigkeit betrifft: Der Film zeigt sie, verherrlicht sie aber nicht, wie es beispielsweise der über alle Maßen gelobte "Matrix" ohne Unterlaß tut. Man erinnere sich an das Dahinschlachten von Portieren und machtlosen Soldaten im Erdgeschoss des Agentenhochhauses (die ja auch im Film "real" und nicht etwa nur "virtuell" sterben). Insgesamt erscheint, wie so oft, die ungeschnittene Version weitaus stringenter und klarer als die geschnittene. Wer sich den Film ansehen möchte, dem sei daher von vorneherein die Originalfassung zu empfehlen. Englischkenntnisse vorausgesetzt: Die herausgeschnittenen Teile sind zwar in einer deutschen FSK 18-DVD-Fassung erhältlich, jedoch bleiben sie unsynchronisiert. Aber Englisch ist bei dem Film ohnehin das einzig Wahre.
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